Dirigent Ralf Emge wies zu Beginn auf die seltene Verbindung von Vokalmusik mit Blechbläserklängen hin, denn zu den mitwirkenden Musikerinnen und Musikern gehörte auch das siebenköpfige Rhein Main Bläserensemble, das sich bei diesem Konzert erstmals präsentierte.
Die englische Orgel spielte Kirchenmusiker Thomas Gabriel. Emge verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Chor wieder in der „herrlichen St. Vitus-Kirche“ zu Gast sein durfte.
Das abwechslungsreiche Programm bot den Zuhörerinnen und Zuhörern Einblicke in verschiedenste Facetten der Chormusik im Zusammenklang mit Blechbläsern (Trompeten, Horn, Posaunen, Tuba) und Orgel. Archaische Klänge waren zunächst in Werken von Anton Bruckner zu hören, u.a. mit „Libera me Domine“ mit drei Posaunen, Chor und Orgel.
Kyrie, Gloria und Agnus Dei aus der Messe op. 130 von Joseph Jongen, die er 1945 komponiert hat, erfüllten mit feierlichen, getragenen Klängen das Kirchenschiff. Dazwischen zeigte Thomas Gabriel mit Solostücken von Flor Peters (Cantabile Grave), Jehan Alain (Le jardin suspendu) und Paul Hindemith (aus Sonate II für Orgel), welche wunderbare Klangvielfalt die Harrison & Harrison Orgel zu bieten hat.
Den fulminanten Abschluss des Konzertes bot das Winchester Te Deum von John Rutter für Chor, Blechbläser, Orgel und Schlagwerk. Die leistungsstarken, hochmotivierten Sängerinnen und Sänger von Rhein Main Vokal überzeugten durch ihre präzise, abwechslungsreiche Vortragsweise. Die Gäste belohnten die Darbietung aller Musikerinnen und Musiker mit begeistertem Applaus.
Text und Fotos: Susanne Mahlmeister




























