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Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.

Hl. Thomas Morus

Herzlich Willkommen

in der Pfarreiengemeinschaft Laufachtal!

Wir sind eine lebendige Gemeinde und freuen uns, wenn wir uns in unseren Gottesdiensten und den diversen Feierlichkeiten im Laufe des Jahres begegnen.

Seit 1810 bilden wir in Laufach und Hain eine Doppelpfarrei mit je einer Pfarrkirche. Frohnhofen ist die zugehörige Filiale. 

Wenn Sie/Ihr Lust habt in der Gemeinde mitzuwirken, meldet Euch gerne beim hauptamtlichen Team oder den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates. Unsere Gemeinde lebt von den Menschen, die sie gestalten!

Außerdem freuen wir uns immer über Spenden, insbesondere zu Zwecken der Kirchenrenovierung. Folgende Spendenkonten stehen hierzu zur Verfügung:
Sparkasse Aschaffenburg IBAN DE82 7955 0000 0011 1110 51
Raiffeisenbank Aschaffenburg IBAN DE18 5019 0000 0100 9033 77

Gottesdienste

Gruppen und Angebote

Der Pfarrgemeinderat vertritt die Katholikinnen und Katholiken einer Pfarrei. Gemeinsam mit dem Pastoralteam gestalten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates das Gemeindeleben, tragen Entscheidungen mit und setzen pastorale Schwerpunkte. Sie bringen Ideen und Wünsche ein, vernetzen Angebote und sorgen dafür, dass kirchliches Handeln vor Ort verantwortlich und lebendig bleibt.

Mitglieder des im März 2026 gewählten Pfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft Laufachtal sind:

  • Burger Ute, Frohnhofen
  • Fleckenstein Dorothee, Laufach
  • Kunkel Lukas, Hain/Spessart
  • Pauly Daniela, Laufach (Vorsitzende, Tel. 06093 9959961)
  • Seubert Christin, Laufach (Schriftführerin)
  • Theobald Barbara, Laufach (Vorsitzende, Tel. 06093 7643)
  • Völker Hilkka, Frohnhofen

Die Kirchenverwaltung ist das Gremium in der Pfarrei, das zusammen mit dem Pfarrer die Kirchenstiftung rechtlich vertritt. Hier lenken die gewählten Kirchenverwaltungsmitglieder zusammen mit dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand aktiv die Geschicke der Pfarrei. Die Kirchenverwaltung wird von den Pfarrgemeindemitgliedern für 6 Jahre gewählt.

Kirchengemeinde St. Thomas Morus Laufach mit Herz Jesu Frohnhofen
Direkt gewählte Kirchenverwaltungsmitglieder:

  • Sonja Fuß
  • Regina Körner
  • Frank Merget
  • Werner Völker (Kirchenpfleger, Tel. 06093 2582)

Ersatzmitglieder:

  • Friedrich Fleckenstein
  • Julia Franz-Upmeyer

Kirchengemeinde St. Johannes Hain
Direkt gewählte Kirchenverwaltungsmitglieder:

  • Wolfgang Ascherfeld
  • Erwin Hufnagel
  • Bernhard Kroll (Kirchenpfleger, Tel. 06093 1742)
  • Monika Kunkel

Ansprechpartner ist unser Pastoralreferent Johannes Dürig
E-Mail: johannes.duerig@bistum-wuerzburg.de

Unsere Seniorenarbeit verstehen wir als Ergänzung der sonstigen örtlichen Seniorenaktivitäten. Wir wollen etwas Abwechslung in den Alltag unserer Senioren bringen, die Geselligkeit und den Zusammenhalt in unserer Pfarreiengemeinschaft Laufachtal fördern, sowie unsere Senioren weiterhin am kirchlichen Gemeindeleben teilhaben zu lassen. Dazu finden regelmäßige Seniorennachmittage mit vorangehendem Gottesdienst statt, sowie Veranstaltungen wie unser Bunter Mittag zu Fasching oder unsere Weihnachtsfeier

Kontakt:
Barbara Theobald, Laufach
Monika Kunkel, Hain

Einzelheiten zu den jeweiligen Veranstaltungen werden im örtlichen Amtsblatt und dieser Internetseite bekannt gegeben. Änderungen vorbehalten

Ein Team der Pfarreiengemeinschaften Laufachtal und St. Vitus im Vorspessart hat einen spirituellen Wanderweg konzipiert. Die Themen wechseln circa alle 3-4 Monate.

Der Weg eignet sich als Ausflugsziel für Familien, mobile Senioren (5,5 km bei ca 100 Höhenmetern, Kinderwagen geeignete Wege) aber auch für alle anderen Interessierte. Nähere Infos im (digitalen) Flyer.

Ausgedruckte Flyer gibt es in unseren Kirchen, Pfarrbüros, Rathäusern und in vielen Geschäften. 

Der Eine-Welt-Laden im Pfarrzentrum St. Thomas Morus Laufach freut sich auf Ihren Besuch beispielsweise beim jährlichen Pfarrfest.

Ansprechpartnerin ist Barbara Theobald,  Tel. 06093/7643

Der Vorstandsposten der Kolpingfamilie Laufach ist vakant. Melden Sie sich gerne bei Interesse.

Verbindung besteht zum Diözesanverband des Kolpingwerkes in Würzburg:

http://www.kolping-mainfranken.de/

und zur Kolping-Jugend Würzburg:

http://www.kolpingjugend-dv-wuerzburg.de/

Kirchen und Gebetssorte

Kirchenpatron Heiliger Thomas Morus:
Der heilige Thomas Morus (1478-1535) war ein katholischer Laie, Staatsmann und Schriftsteller, der vor allem durch seine Treue zum Gewissen und zur Wahrheit bekannt ist.
Er machte Karriere in Politik und Verwaltung bis hin zum Lord Chancellor - gleichzeitig galt er als ein Mann, der Gerechtigkeit fördern und verhindern wollte, dass Schwächere zugunsten eigener Interessen ausgebeutet werden. Als König Heinrich VIII. die kirchliche Ordnung in England umgestalten ließ (u.a. im Zusammenhang mit dessen Scheidung und dem Anspruch auf kirchliche Oberhoheit), weigerte sich Morus, dies mit seinem Gewissen zu vereinbaren. Darum wurde er in den Tower of London gebracht und schließlich am 6. Juli 1535 enthauptet. 

Baugeschichte und Architektur:
Am 25. März 1963 war der Baubeginn der neuen Pfarrkirche St. Thomas Morus in Laufach. Am 28. Juli 1963 erfolgte dann die Grundsteinlegung mit Generalvikar Justin Wittig, darauf folgte am 29. August 1964 die Einweihung des neuen Kirchenbaus durch Bischof Josef Stangl. 
Ab 2010 fanden Renovierungsmaßnahmen in mehreren Phasen statt, betreffend Turm, Treppenanlage, Außenwände und Fenster. Weitere Maßnahmen sind geplant.

Ausstattung:

  • Altarkreuz und Tabernakel von Hanns Beil, Reistenhausen
  • Glasfenster nach Entwurf des akademischen Malers Curd Lessig, Ausführung durch Gebr. Rothkegel, Würzburg
  • Pieta, ein aus Lindenholz 1520 geschnitztes Vesperbild aus der Schule von Tilmann Riemenschneider. Das Kunstwerk beeindruckt besonders durch den ausdrucksvoll dargestellten Körper Christi.
  • Überlebensgroßes Kruzifix mit den beiden Assistenzfiguren Maria und Johannes durch den akademischen Bildhauer Fred Heuler 1947/50 aus Lindenholz (vormals über dem Hochaltar in der alten Kirche)
  • Kreuzweg von Prof. Albert Helm, Bad Kissingen 1949 (schon in der Vorgängerkirche)
  • Orgel der Orgelbaufirma Weiß, Zellingen 1964, mit 3 Manualen, Pedal und 37 klingenden Registern
  • Kupferportale mit Szenen aus dem Leben des heiligen Thomas Morus von Goldschmiedemeister und Metallbildhauer Albert Welker

Im Jahr 1930 beschloss Kilian Hohn, Schlosser in Laufach eine Mariengrotte zu errichten. Schon lange hatte ihn der Wunsch beseelt, seiner Marienverehrung, gefestigt durch seine Begegnung mit der Marienerscheinung in Lourdes, durch den Bau einer Grotte Ausdruck zu verleihen.

Zusammen mit seinem Nachbarn Kilian Kirch behaute er den Fels um die Grotte für die 68 cm hohe Lourdes-Statue. Am 18. Oktober 1930 wurde das Werk fertig gestellt. Eingeweiht wurde die Grotte von Pfarrer Dr. Engelbert Weigand, der ein großer Förderer der Sache gewesen war.

1931 wurde die obere Terrasse für mehr als 100 Personen angelegt und Bänke errichtet, gleichzeitig entstand der untere Aufgang zur Grotte. Auch zwei Danktafeln – eine davon für den heiligen Bruder Konrad – wurden angebracht.

Nachdem mit der Zeit der Zuspruch zur Mariengrotte immer größer wurde, beschloss man, auf dem Gelände vor der Grotte eine schönere und größere zu errichten. Kilian Hahn, Kaufmann Karl Fuß und Fabrikant Michael Reis setzten dieses Vorhaben um, und ließen 1933 von Karl Büttner aus Laufach einen Plan hierfür erstellen. Maurermeister Ferdinand Röll aus Königshofen verwandelte die roh behauenen Steine zusammen mit vielen freiwilligen Helfern in eine Grotte. Am 9. Mai 1933 war der Bau vollendet. Am Pfingstsonntag fand die Einweihung statt. Der Glockenturm wurde im Oktober 1933 aufgesetzt. Im Jahre 1934/35 erfolgte die Errichtung der Bruder-Konrad-Grotte, der Votivhalle, der Kreuzwegstationen, der Kanzel sowie der oberen Mauer.

Von 1930 bis 1938 wurden 26 Votivbilder bei der Grotte aufgehängt. Bis 1939, als die nationalsozialistischen Machthaber endgültig jede Prozession zum Wallfahrtsort verboten zog Laufach jeweils an einem Sonntag im Mai, am Kreuzsonntag, an Mariä Himmelfahrt und an einem Sonntag im Oktober zur Grotte.

Zur 50jährigen Grundsteinlegung am 25. August 1980 dankte Kilian Hahn noch einmal allen treuen Helfern und Spendern, die es seinerzeit durch ihren großen Einsatz möglich gemacht hatten, eine Stätte der Marienverehrung zu schaffen, die der „unermüdliche Erbauer“ der Kolpingfamilie Laufach mit Freude anvertrauen konnte und die noch heute ein Ort zur beschaulichen Andacht ist.

Informationen angelehnt an: Konstantin Reich: 900 Jahre Laufach, Beiträge zur Geschichte der Gemeinde, überarbeitet und ergänzt von Renate Welsch und Casten Pollnick, herausgegeben von der Gemeinde Laufach unter Mitarbeit von Viktor Münz, dem Vereinsring Laufach und der Gemeindeverwaltung, Laufach 1984, zweite unveränderte Auflage 1998

Kirchenpatron Heiliger Johannes der Täufer:
Der heilige Johannes der Täufer ist die große Schlüsselfigur, die Altes und Neues Testament verbindet: Er ist Vorläufer und Prophet, der den Weg für Christus bereitet und zugleich Zeuge, der auf Jesus hinweist. Er lebte in der Wüste in strenger Askese und Buße und war ein Mann des Gebets. Er erkannte Jesus als den von Gott Gesandten und zeigte ihn seinen Jüngern als das "Lamm Gottes". Er forderte zur Umkehr auf und bereitete die Menschen darauf vor, den Herrn zu empfangen. Für sein umbeugsames Eintreten für die Wahrheit wurde Johannes im Gefängnis enthauptet.

Baugeschichte und Architektur:
1969/70 wurde die neue St. Johanneskirche in Hain mit 330 Sitzplätzen errichtet.
Der Grundriss hat die Form eines Sechsecks, es gibt einen Mehrzwecksaal im Untergeschoss, der Turm ist mit einer auffällig langgezogenen Spitze als Glockenträger, 26 Meter hoch, ausgestattet. Das Kirchenschiff ist als Stahlbetonkonstruktion mit regelmäßigem Schichtmauerwerk verkleidet: Die Giebelwände im Innenraum sind mit rotem Sandstein verkleidet. Die Seitenwände bestehen aus sandgestrahltem Beton, der Fußboden aus deutschem Jura-Marmor. Die örtliche Bauleitung hatte Architekt Adolf Erk aus Aschaffenburg.
Die Grundsteinlegung fand am 19. Juni 1969 (Hochfest Peter und Paul) mit Domkapitular Heinrich Schultes und Pfarrer Josef Fischer statt, die Weihe folgte am 24. Oktober 1970 mit Bischof Josef Stangl.

Ausstattung:
Die Kirchenbänke sind auf den Altar als Mittelpunkt ausgerichtet. Altar, Ambo, Sakramentshaus, Priestersitz und Taufstein mit Osterleuchter sind aus Muschelkalk gestaltet, der aus Kirchheim bei Würzburg stammt.
Das Altarkreuz, aus Aluminiumguss mit Gold überzogen, zeigt den Gekreuzigten zugleich als Auferstandenen, denn Christus mit der klaffenden Seitenwunde steht aufrecht.
Zwölf aus Beton gegossene Apostelleuchter sind in der linken Seitenwand integriert. Weiterhin befindet sich eine holzgeschnitzte Madonnenfigur von 1740 in der Kirche.
Eine Statue des Kirchenpatrons, des heiligen Johannes des Täufers, ist an der Wand rechts neben der Sakristeitüre angebracht. (Ende 18. Jhd.)
Eine weitere Johannesfigur aus der Bauzeit der Vorgängerkirche (Ende 19. Jhd.) steht an Taufstein und Osterleuchter vorne rechts im Altarraum.
Die Orgel stammt von Orgelbau Weiß, Zellingen aus 1975 mit zwei Manualen, Pedal und 16 klingenden Registern.

Die „Grotte an der Grauen Wand“ wurde aus dem gewachsenen Fels herausgehauen, mit Sandsteinen ausgemauert und erinnert an die Erscheinungen der Muttergottes, die das französische Mädchen Bernadette Soubirous im Jahre 1858 in dem Pyrenäenort Lourdes hatte.

Die Grotte wurde 1936 von Josef Bormann, Alfons Heßler, Heinrich Hufnagel, Otto Hock, Fritz Fleckenstein und Theo Vorbeck errichtet. Bormann erzählt, dass er und seine Arbeitskollegen eines Tages bei Montagearbeiten in Holland bei einem Unfall nur knapp dem Tode entgingen. Aus Dankbarkeit für die Errettung aus der Gefahr habe er versprochen, in seinem Heimatort eine „Lourdes-Grotte“ zu bauen, wie er sie bei einem Kloster gesehen habe.

Seit der Errichtung der Grotte finden hier alljährlich Maiandachten statt. Am Pfingstmontag 1986 wurde das 50 jährige Bestehen mit einem kleinen Fest gefeiert. Die Pflege haben die Familien Bormann und Zentgraf.

Informationen angelehnt an: Hain im Spessart, Beiträge zur Ortsgeschichte, bearbeitet von Renate Welsch, Gemeinde Laufach (Hrsg.) 1998

Baugeschichte und Architektur:

  • 1901 erfolgte die initiale Weihe der Herz-Jesu Kapelle
  • 1930 Erweiterung durch eine Empore
  • 1936 Anbau einer Sakristei an der Nordostecke des Chores
  • 1969 Erweiterung der Empore, Veränderung des Innenraums gemäß der Liturgiereform
  • 1982 Erweiterungsbau mit 200 Sitzplätzen, am 31. Oktober nach achtmonatiger Bauzeit geweiht durch den damaligen Dekan Mauer aus Hösbach zusammen mit Pfarrer Josef Fischer (Laufach) und Pfarrer Adalert Benker (Leidersbach) und Pfarrer Josef Dotzel (Sailauf), zeitnah erfolgte der Anbau mit Sakristei, Unterrichtsraum, Toilette und Waschraum

Einrichtungen

Die katholische öffentliche Bücherei Laufach stellt ein großes Medienangebot und aktuelle Informationen bereit. Ob unterhaltsame Romane, ausgewählte Kinder- und Jugendbücher, Gesundheitsratgeber, Zeitschriften, CD´s  -  es ist für Jede und Jeden etwas Passendes dabei. 

 https://laufach.koeb-unterfranken.de/

Tel. 06093/932314
Öffnungszeiten:
Montag 18.00 - 19.00Uhr
Mittwoch 15.00 - 18.00Uhr
Samstag 10.00 - 12.00Uhr

Geschichte

Mitte des 10. Jhd. gehörten Laufach und Hain zum Kollegialstift St. Peter und Alexander. Mit der fortschreitenden Besiedlung des Bessenbach-, Aschaff- und Laufachtales von West nach Ost sah sich der Probst des Stiftes von Aschaffenburg, dem die Seelsorge im ganzen Umkreis von Aschaffenburg oblag, genötigt, weitere kirchliche Mittelpunkte zu errichten: die sogenannten Urpfarreien.

Anfang des 12. Jhd. gehörten Laufach und Hain und andere Siedlungen zur Urpfarrei Bessenbach (gegründet 1184, heute Keilberg)
Laufach und Hain kamen um 1250 als Filialen zur Urpfarrei Sailauf, die der Stiftsprobst wegen zunehmender Seelenzahl Anfang des 13. Jhds. gegründet hatte.
1279 wurde die Urpfarrei Sailauf der Scholasterei des Stiftes zu Aschaffenburg inkorporiert und mit der Pfarrei Bessenbach vereinigt.
1449 trennte sich die Pfarrei Bessenbach wieder von der Pfarrei Sailauf, aber Laufach, Hain, Eichenberg, Rottenberg und Feldkahl blieben bei der Mutterpfarrei Sailauf. Deren Bewohner besuchten in Sailauf die Gottesdienste und begruben hier ihre Toten.

Im 17. Jhd. gab es wiederholte Bemühungen um einen eigenen Seelsorger für Laufach und Hain.
1810 wurden Laufach und Hain zur (Doppel-)Pfarrei erhoben und trennten sich von Sailauf.

Zusammen werden sie seit 2008 als Pfarreiengemeinschaft Laufachtal bezeichnet.

Quellen:

  • Festschrift zur Einweihung der Pfarrkirche St. Thomas Morus in Laufach am 29. August 1964
  • Reich, Konstantin: 900 Jahre Laufach – Beiträge zur Geschichte der Gemeinde, überarbeitet und ergänzt von Renate Welsch und Carsten Pollnick, Laufach 1984
  • Hain im Spessart – Beiträge zur Ortsgeschichte, bearbeitet von Renate Welsch, Laufach 1998

Kleiner Kirchenbau um 1600 nachweisbar (Riemenschneider-Pieta, Glocke 1514), schlichter Bau mit Dachreiter, dem heiligen Mauritius geweiht.

1747 Valentinus-Patronat, Vorplatz, mit Ringmauer umgeben, Leichenbestattungen um 1570 während der Pestzeit

Mehrfache Erweiterungen durch Anbau und Aufstockungen im Laufe der Jahrhunderte

1811 Pläne für einen Kirchenneubau von Prämonstratenserpater Joseph Rudolph, erster Pfarrverwalter von Laufach. Abriss der Mauritiuskapelle, Bau eines nüchternen rechteckigen Langhauses östlich des alten Turmes, dessen unterer Teil beibehalten wurde. Grundsteinlegung und Fertigstellung 1812. Letzte Rate erst 1889 abgegolten

1866 nach dem Gefecht von Frohnhofen am 13. Juli 1866 diente die Kirche als Lazarett

1901/02 weitere Anbauten von Chor und zweier Sakristeiräume, Erhöhung des Turmes um einen Stock, Anbringung einer Turmuhr

1930 Einbau einer zweimanualigen Siemann Orgel

1933 erstmalig ein Außenputz angebracht

1949 Renovierung und Umgestaltung des Innenraums

1956 Auftrag der Diözese an Pfarrer Liebenstein zur Planung einer neuen größeren Kirche

1962 Abbruch der alten Kirche, ebenso des Pfarrhauses von 1805 und der Pfarrscheune

25. März 1963 Baubeginn neue Kirche

28. Juli 1963 Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche St. Thomas Morus mit Generalvikar Justin Wittig

29. August 1964 Einweihung des neuen Kirchenbaus durch Bischof Josef Stangl

1779 erfolgte der Bau einer Kapelle mit Dachreiter, dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht.

1810 wurde allerdings in Laufach weiterhin getauft, geheiratet und beerdigt. (Mitte Oktober 1976 begann der Abriss. Heute weist an dieser Stelle der St. Johannes-Platz mit Gedenkstein auf das ehemalige Gotteshaus hin.)

1893 erfolgte die Erweiterung der Kirche: Verlängerung des Kirchenschiffs nach Westen, Anbau einer Sakristei.

1947 wurde die Ausmalung der Kirche im Stil des Rokoko durch Kunstmaler Karl Vollmer vollzogen. Die Deckengemälde über dem Hauptschiff zeigten Jesu Aufnahme in den Himmel, das Gemälde über dem Chor zeigte Johannes den Täufer bei der Taufe Jesu im Jordan.

1963 fand die letzte Renovierung statt, mit Trockenlegung der Wände, neuem Putz und Innenanstrich, sowie Entfernung der Kanzel und des Altarunterbaus.

1962 stimmte eine Bürgerversammlung für einen Neubau aufgrund zunehmender Raumnot.

1969/70 wurde die neue St. Johanneskirche mit 330 Sitzplätzen errichtet. Grundsteinlegung erfolgte am 19. Juni 1969 (Hochfest Peter und Paul) mit Domkapitular Heinrich Schultes und Pfarrer Josef Fischer, die Weihe folgte am 24. Oktober 1970 mit Bischof Josef Stangl.

1892 gründet Pfarrer Liborius Gerstenberger einen Kapellenverein

1898 Genehmigung des Baus durch das Bischöfliche Ordinariat Würzburg und Benediktion des Grundsteines

1901 Weihe der Herz-Jesu Kapelle, jedoch kein Anspruch auf regelmäßige Gottesdienste. Messfeier mit dem Ortsgeistlichen einmal im Monat. Die Ausstattung stammte anfänglich aus Laufacher Beständen.

1922 eigene Kirchenverwaltung der Tochtergemeinde Frohnhofen

1930 Erweiterung durch eine Empore

1936 Anbau einer Sakristei an der Nordostecke des Chores

1969 Erweiterung der Empore, Veränderung des Innenraums gemäß der Liturgiereform

1954 bis 1970 zelebrierten Kapuzinerpatres regelmäßig eine Messe an Sonn- und Feiertagen

1982 Erweiterungsbau mit 200 Sitzplätzen, am 31. Oktober nach achtmonatiger Bauzeit geweiht, zeitnah erfolgte der Anbau mit Sakristei, Unterrichtsraum, Toilette und Waschraum
Die Frohnhöfer leisteten zahlreiche Stunden Eigenleistung in und um den Kapellenbau und waren stolz auf das schöne neue Gotteshaus. Der damalige Dekan Mauer aus Hösbach zelebrierte den Weihegottesdienst zusammen mit Pfarrer Josef Fischer (Laufach), Pfarrer Adalbert Benker (Leidersbach) und Pfarrer Josef Dotzel (Sailauf)

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